Entstehung

 

Vom Januar bis Juli 2011 leistete Rahel Erni im Benignis Center einen Freiwilligeneinsatz und unterrichtete während dieser Zeit Englisch und Informatik. Sie wurde von den Mitarbeitenden und SchülerInnen gut aufgenommen und fand so schon bald ein zweites Zuhause, wo sie sehr viel lernen konnte. Neben den unzähligen schönen Momenten gab es aber auch Erlebnisse, die sie nachdenklich stimmten:

 

"Obwohl ich eigentlich spontan und kreativ bin, war es doch praktisch unmöglich den Kindern etwas zu lehren, wenn nicht einmal die LehrerInnen - geschweige denn die SchülerInnen - über irgendwelche Lehrmittel verfügten. Ausser ein paar Kreiden, die wir uns alle teilten, und einer Wandtafel, hatten wir für den Unterricht nichts weiter zur Verfügung."

 

Als sie die Schulleitung auf diese Situation ansprach, entgegnete diese, dass sie sowieso nicht wisse, wie lange die Schule noch in Betrieb sein werde. Der Schule drohte die Zwangsschliessung.

 

 

Die Herausforderungen

 

Bereits seit mehreren Jahren sind die SchülerInnenzahlen stetig gesunken. 2011 besuchten gerade noch 22 SchülerInnen die Schule. Zu erklären ist dies damit, dass viele Eltern nur schwer das Schulgeld aufbringen können. Einem lernschwachen Kind Nachhilfeunterricht oder eine Schneiderlehre zu finanzieren, wenn das Geld sonst schon knapp ist, scheint für viele nicht sinnvoll. Das Kind kann der Familie in diesem Falle mehr helfen, wenn es zu Hause hilft oder sich bereits jetzt einen Job sucht.

 

Dazu kam, dass die Elektrizitätskosten und Mindestlöhne der Angestellten Jahr für Jahr anstiegen und immer öfters kleine Reparaturarbeiten an den Gebäude anstanden. Die Schule war auf Dauer nicht mehr fähig mit ihren kleinen Einnahmen alle Ausgaben zu decken. Bis Ende 2011 müsste die Schule geschlossen werden - und dies obwohl die Mitarbeitenden tolle Arbeit leisteten und die Schule grundsätzlich genügend Infrastruktur für ca. 100 SchülerInnen hatte. 

Damit würden rund 40 Personen die Arbeitsstelle und zahlreichen Kindern die Möglichkeit ihre Familie, dank guter Schulbildung, aus der Armut zu führen, genommen werden.

 

Wie wir die Schule vor der Zwangsschliessung bewahrt haben und wie wir es schaffen wollen, dass mehr junge Frauen eine gute Ausbildung erhalten, erfahren Sie im Kapitel "Vorhaben und Ziele" oben rechts.

 


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